Vortrag in Jenbach: StoP – Was sagen. Was tun.

Gewalt an Frauen und Kindern passiert nicht im Verborgenen – sie passiert mitten in unserer Gesellschaft.
Umso wichtiger ist es, hinzuschauen, zu handeln und Verantwortung zu übernehmen. Die Initiative StoP zeigt auf, wie Zivilcourage im Alltag konkret aussehen kann und warum Nachbarschaften eine entscheidende Rolle in der Gewaltprävention spielen.

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Pressekonferenz: Kinderschutz im Fokus

Der Verein StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt lädt am 2. April 2026 um 09:30 Uhr zu einer Online-Pressekonferenz ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gefährdungsmeldungen im österreichischen Kinderschutzsystem bewertet und in gerichtlichen Verfahren berücksichtigt werden.

Ausgangspunkt ist der aktuelle Anlassfall „Lukas“, der grundlegende Fragen zur Zusammenarbeit zwischen medizinischen Fachstellen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Gerichten aufwirft. Thematisiert wird insbesondere, wie ärztliche Einschätzungen und dokumentierte Hinweise auf mögliche Gefährdungslagen in Obsorgeverfahren einfließen – und welche Folgen es haben kann, wenn diese nicht ausreichend geprüft werden.

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Offener Brief

an

das Bundesministerium für Justiz
das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung

die Kinder- und Jugendhilfeträger in Niederösterreich und Kärnten
die Volksanwaltschaft
die Kinder- und Jugendanwaltschaft in Niederösterreich und Kärnten

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Männer-Gedenktag vor dem Parlament

Am 2. März von 9:30 bis 11:00 Uhr gedenken über 60 Männer vor dem Parlament und dem Bundeskanzleramt der getöteten, vermissten und schwer misshandelten Frauen in Österreich.

Mit dieser Aktion setzen Männer ein klares Zeichen der Zivilcourage gegen Femizide und Partnergewalt.

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Brief eines Gewaltopfers

Ich wurde als viertes Kind geboren und wohnte in einem kleinen Ort im Weinviertel. Meine Mutter bekam von Anfang an Schläge, eine Schwangerschaft spielte dabei keine Rolle.

Mein «Erzeuger» trank viel Alkohol. Gewalt war omnipräsent. Meine Mutter flüchtete vor der Gewalt immer wieder zu Fuss oder mit dem Rad. Sie legte dabei weite Strecken zurück, sie war verzweifelt, es half niemand. Viele im Dorf wussten von den Gewalttätigkeiten durch den Erzeuger, alle schauten weg!! Immer wieder hatte meine Mutter irgendwo eingebundene Stellen. Verletzungen, welche sie zu verstecken ver-suchte!

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Breite Medienresonanz auf StoP-Pressekonferenz

Die gestrige Pressekonferenz des Vereins StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt stieß auf großes Interesse. Zahlreiche Medien berichteten ausführlich über die Forderungen von Vereinsvorsitzender Maria RÖSSLHUMER: Mehr Verantwortung von Männern, klare politische Maßnahmen gegen patriarchale Gewalt und ein entschiedenes Auftreten der Gesellschaft.

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Pressekonferenz: Es ist Zeit für VorbildER!


🗓 17. September 2025 | 🕕 Beginn: 9:30 Uhr | 📍 Presseclub Concordia, 1010 Wien | 🌐Live-Stream

Das Ausmaß an Gewalt gegen Frauen ist erschütternd hoch. Trotz jahrzehntelanger Gesetze, Maßnahmen und Konventionen müssen Frauen immer noch flüchten, fürchten und sterben. Täter werden zu spät gestoppt, Betroffene nicht ausreichend geschützt.
Hier stimmt etwas nicht im System.

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StoP für das Leiden einer Mutter – Eine Anti-Gewalt-Bank ermahnt dazu, StoP zu sagen

Frau M. ist in einer kleinen, typisch niederösterreichischen Gemeinde im Weinviertel geboren und aufgewachsen. Jede*r kannte hier jede*n. Doch dass sie und insbesondere ihre Mutter in dieser beschaulichen Film- und Serienkulisse unbeschreibbares Leid erfahren mussten, das will niemand mitbekommen haben. «Der Erzeuger», wie Frau M. ihren Vater nennt, hat mit einer selbstverständlichen Brutalität seine Familie beherrscht. Schläge, Drohungen, Misshandlungen, Demütigungen und Einschüchterungen waren Alltag und allgegenwärtig. Jahrelang. Jahrzehntelang.

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„StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ forciert die Umsetzung der Istanbul Konvention durch Primärprävention und Ganzheitlichkeit

Österreich hat 2013 das „Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ bekannt als Istanbul Konvention (IK), die Österreich ratifiziert und sich damit verpflichtet, offensiv gegen alle Formen von Gewalt an Frauen vorzugehen und alle gewaltbetroffenen Frauen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Alter, sozialem Status, Religion, sexueller Orientierung – nicht nur allgemein, sondern jede Frau individuell und bestmöglichst zu schützen und zu unterstützen. Jede Frau, die sich in Österreich aufhält – hat das Recht auf Schutz und Sicherheit.

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