Nie wieder Femizide!
Am 2. März von 9:30 bis 11:00 Uhr gedenken über 60 Männer vor dem Parlament und dem Bundeskanzleramt der getöteten, vermissten und schwer misshandelten Frauen in Österreich.
Mit dieser Aktion setzen Männer ein klares Zeichen der Zivilcourage gegen Femizide und Partnergewalt.
Partnergewalt tötet
In Österreich werden monatlich durchschnittlich zwei bis drei Frauen Opfer eines Femizids. Die Zahl der Mordversuche steigt. Das Ausmaß der Gewalt ist unerträglich hoch.
Gewalt an Frauen ist kein „Frauenproblem“.
Sie ist Ausdruck tief verankerter patriarchaler Strukturen, destruktiver Männlichkeitsbilder und traditioneller Rollenbilder – und sie ist auch Folge unzureichender politischer Maßnahmen zur konsequenten Bekämpfung von Männergewalt.
Das muss sich ändern.
Unsere Forderungen
- ein Ende der Männergewalt an Frauen
- wirksame politische Maßnahmen, damit jede Frau sicher leben kann und Täter frühzeitig gestoppt sowie konsequent zur Verantwortung gezogen werden
- einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel
- mehr Männer, die Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen
- die Finanzierung eines flächendeckenden Ausbaus von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt in allen 2.100 Gemeinden Österreichs
Zivilcourage beginnt im Alltag – und sie muss auch politisch sichtbar werden.